Der durchschnittliche mengengewichtete Zuschlagswert lag mit 4,94 Cent pro Kilowattstunde leicht unter dem der letzten Auktion. Die Bundesnetzagentur hat in dieser Runde insgesamt 2.295 Megawatt Freiflächen-Leistung ausgeschrieben.
Insgesamt 532 Gebote mit einem Volumen von insgesamt 4.622 Megawatt gingen in der jüngsten Ausschreibungsrunde für Photovoltaik-Freiflächenanlagen bei der Bundesnetzagentur ein. Davon hat die Behörde 268 Gebote bezuschlagt, 39 Gebote wurden vom Verfahren ausgeschlossen. Stichtag der Ausschreibung für die Anlagen des sogenannten ersten Segments war der 1. März: Die Bundesnetzagentur hatte insgesamt 2.295 Megawatt in den Ring geworfen.
Die ermittelten Zuschlagswerte bewegten sich zwischen 3,99 und 5,10 Cent pro Kilowattstunde. Der durchschnittliche mengengewichtete Zuschlagswert liegt in dieser Runde bei 4,94 Cent pro Kilowattstunde. In der Vorrunde betrug der Wert 5,00 Cent pro Kilowattstunde. Sie war ebenfalls weit überzeichnet.
Das mit weitem Abstand größte Zuschlagsvolumen entfiel wie in den vorherigen Gebotsrunden auf Gebote für Standorte in Bayern (693 Megawatt, 106 Zuschläge), gefolgt von Standorten in Niedersachsen (340 Megawatt, 33 Zuschläge) und Baden-Württemberg (333 Megawatt, 45 Zuschläge).
Deutlich mehr Agri-Photovoltaik-Anlagen bezuschlagt
Nach Angaben der Bundesnetzagentur gingen die meisten Zuschläge an Projekte, die auf Randstreifen an Autobahnen oder Schienenwegen geplant sind (123 Zuschläge mit insgesamt 1.026 Megawatt). Dahinter folgen Vorhaben auf Acker- oder Grünlandflächen in benachteiligten Gebieten (73 Zuschläge mit 760 Megawatt). Insgesamt 59 Zuschläge mit zusammen 439 Megawatt entfallen auf die sogenannten besonderen Anlagen, bei denen die Flächen noch einem weiteren Zweck, meist der Landwirtschaft, dienen. Deren Anteil an der gesamten Zuschlagsmenge hat damit der Behörde zufolge einen Höchstwert erreicht.
Die nächste Ausschreibungsrunde für Solaranlagen des ersten Segments findet am 1. Juli 2026 statt.