NRW richtet Koordinierungsstelle für Photovoltaik-Freiflächenanlagen ein

Zunächst befristet bis Ende 2028 soll die neue Stelle Projektierer und Kommunen unterstützen. Der Fokus liegt dabei auf den Planungs- und Genehmigungsprozessen für Photovoltaik-Freiflächenanlagen.

Nordrhein-Westfalen ist bemüht, den Ausbau von Photovoltaik-Freiflächenanlagen zu forcieren. Dazu hat das Landeswirtschaftsministerium im Auftrag der Regierung die „Koordinierungsstelle Freiflächen-PV NRW“ aufgesetzt. Sie soll die Projektierer und Kommunen unterstützen, um den Ausbau von Solarparks weiter voranzubringen. Der Fokus bei der Unterstützung der Projektierer liege auf der Planung und Genehmigung einer Photovoltaik-Freiflächenanlage. Dabei gehe es darum, die wichtigen Akteure vor Ort frühzeitig einzubinden. Die Kommunen sollen durch die Koordinierungsstelle beim Bauleitverfahren unterstützt werden. Die Mitarbeiter stünden zudem als Moderatoren oder Mediatoren bereit, um Konflikte zwischen Projektierern und Kommunen zu lösen oder die Prozesse zu beschleunigen, heißt es vom Ministerium weiter.

Das Angebot ist zunächst bis Ende 2028 angelegt. Die Beratung ist kostenfrei. Bis zu fünf Mitarbeiter von PD, einer Inhouse-Beratungsgesellschaft der öffentlichen Hand, stünden für die Anfragen von Projektierern und Kommunen bereit, erklärte eine Sprecherin der Koordinierungsstelle auf Anfrage von pv magazine. Aktuell sei die Koordinierungsstelle per Mail unter ffpv-nrw@pd-g.de erreichbar.

Eine Auswertung des Marktstammdatenregisters durch den Landesverband Erneuerbare Energie Nordrhein-Westfalen Ende Januar ergab für das Bundesland einen Photovoltaik-Zubau von rund 2,0 Gigawatt Leistung im Jahr 2025 – das dritte Mal in Folge, dass die 2-Gigawatt-Marke erreicht wurde. Allerdings ging der Zubau um 15 Prozent gegenüber 2024 (2,35 Gigawatt) zurück. Der Anteil der Photovoltaik-Freiflächenanlagen am Zubau in NRW stieg dabei im vergangenen Jahr etwas an. Er lag jedoch nach den Zahlen des LEE NRW nur bei knapp 19 Prozent.

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