Jüngste Innovationsausschreibung ist wieder weit überzeichnet

Auch die jüngste Innovationsausschreibung mit Stichtag 1. Mai 2026 war weit überzeichnet: Für die ausgeschriebene Menge von 475 Megawatt gingen 46 Gebote in Höhe von insgesamt 749 Megawatt ein. 29 Gebote mit einem Volumen von zusammen 482 Megawatt wurden bezuschlagt. In der vorherigen Runde war die Innovationsausschreibung noch um den Faktor Vier überzeichnet. An diesen Ausschreibungen können etwa Erneuerbare-Anlagen mit Speichern teilnehmen.

Nach Angaben der zuständigen Bundesnetzagentur nahmen nur Photovoltaik-Speicher-Kombinationen an der Ausschreibung teil. Die Spanne der bezuschlagten Gebote reicht von 4,75 bis 5,61 Cent pro Kilowattstunde. Der durchschnittliche mengengewichtete Zuschlagswert beträgt 5,34 Cent pro Kilowattstunde. Er liegt damit auf dem Niveau der Vorrunde (5,31 Cent pro Kilowattstunde).

Das mit Abstand größte Zuschlagsvolumen entfiel auf Standorte in Bayern (287 Megawatt, 15 Zuschläge). Weitere größere Volumina entfielen auf Standorte in Schleswig-Holstein (53 Megawatt, zwei Zuschläge) und Brandenburg (51 Megawatt, zwei Zuschläge). Die nächste Innovationsausschreibung führt die Bundesnetzagentur am 1. September 2026 durch.

Windenergie an Land mit deutlich gesunkenem durchschnittlichen Zuschlagswert

Auch die parallel durchgeführte Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land war stark überzeichnet: Für die ausgeschriebenen 2.495 Megawatt gingen 628 Gebote mit einem Volumen von 6.409 Megawatt ein. Die Bundesnetzagentur hat 270 Geboten mit einem Umfang von 2.499 MW einen Zuschlag erteilt.

Die im Gebotspreisverfahren ermittelten Werte liegen zwischen 4,44 und 5,19 Cent pro Kilowattstunde. Der durchschnittliche mengengewichtete Zuschlagswert ist gegenüber der vorherigen Gebotsrunde erneut deutlich gesunken, auf nunmehr 5,06 Cent pro Kilowattstunde (Vorrunde: 5,54 Cent pro Kilowattstunde).

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