Die Photovoltaik-Anlagen in Deutschland haben im Mai 10,896 Terawattstunden Solarstrom zur öffentlichen Nettostromerzeugung beigetragen und ins öffentliche Netz eingespeist. Dies ist ein neues Rekord, wie Bruno Burger von Energy-Charts vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme erklärt. Die bisherige Bestmarke stammt aus dem Juni 2025 mit 10,04 Terawattstunden. Im Mai 2025 lag die Menge des ins öffentliche Netz eingespeisten Solarstroms noch bei 9,770 Terawattstunden.
Die knapp elf Terawattstunden, in denen kein Photovoltaik-Eigenverbrauch berücksichtigt ist, führten zu einem Anteil von 32,5 Prozent an der öffentlichen Nettostromerzeugung im Mai. Die Photovoltaik ist damit mit weitem Abstand die wichtigste Stromerzeugungsquelle gewesen. Die Windkraft an Land steuerte gut 5,5 Terawattstunden bei und kommt auf 16,4 Prozent Anteil, die Windparks auf See kommen dazu noch auf 4,6 Prozent. Die Erneuerbaren insgesamt kamen auf einen Anteil von 68,1 Prozent an der öffentlichen Nettostromerzeugung im Mai.

Die drittgrößte Stromerzeugungsquelle war im Mai die Braunkohle mit 4,5 Terawattstunden und 13,5 Prozent. Die Gaskraftwerke trugen 9,4 Prozent zur öffentlichen Nettostromerzeugung bei.