EEG-Konto im Juli fast 1,2 Milliarden Euro im Plus

Das EEG-Konto wies Ende Juli ein Plus von 1,195 Milliarden Euro auf, wie aus der Statistik der Übertragungsnetzbetreiber auf netztransparenz.de hervorgeht. Damit fällt der Kontostand gegenüber dem Vormonat höher aus – Ende Juni lag er bei 1,107 Milliarden Euro.

Um Defizite auf dem Konto auszugleichen, schießt der Bund jeden Monat eine Summe aus dem Kernhaushalt zu. Im Juli flossen 1,646 Milliarden Euro auf das Konto, nach 1,814 Milliarden Euro im Juni und 3,167 Milliarden Euro im Mai. Im laufenden Jahr summiert sich der Zuschuss bis Ende Juli auf rund 9,2 Milliarden Euro. Im letzten Jahr lag der Betrag bei insgesamt knapp 16,5 Milliarden Euro.

Die Übertragungsnetzbetreiber erlösten mit der Vermarktung des Solarstroms im Juli etwa 396 Millionen Euro, nach 422 Millionen im Euro im Vormonat. Alle Posten zusammengerechnet, beliefen sich die Einnahmen im Juli auf 2,062 Milliarden Euro. Im Juni waren es noch 2,257 Milliarden Euro, im Mai 3,392 Milliarden Euro.

Die ausgezahlte EEG-Vergütung belief sich im Juli auf 1,914 Milliarden Euro, nach 2,050 Milliarden Euro im Juni und 1,987 Milliarden Euro im Mai. Die Gesamteinnahmen lagen im Juli bei 1,973 Milliarden Euro, nach 2,085 Milliarden Euro im Juni und 3,566 Milliarden Euro im Mai.

Mit der Vermarktung von Strom aus ausgeförderten Anlagen erzielten die Netzbetreiber einen Erlös von 11,1 Millionen Euro. Dem standen Ausgaben von 11,7 Millionen Euro gegenüber.

Anmerkung der Redaktion: Wir haben fehlerhafte Zahlen aus der ersten Fassung der Meldung am 13. August um 8.00 Uhr korrigiert.

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