Durchschnittlicher Zuschlagswert für Photovoltaik-Dachanlagen mit 9,72 Cent pro Kilowattstunde nur knapp unter Höchstwert

Die Bundesnetzagentur hat in der jüngsten Ausschreibung mit Stichtag 1. Juni insgesamt 108 Gebote mit 209 Megawatt Gesamtleistung bezuschlagt. Insgesamt seien 125 Gebote mit 238 Megawatt eingereicht worden. 17 Gebote musste die Bundesnetzagentur vom Zuschlagsverfahren ausschließen, wie sie mitteilte, ohne nähere Angaben zu den Gründen zu machen. Auf der Website der Behörde steht zudem, dass die Bieter direkt über die Gründe der Nichtbezuschlagung benachrichtigt werden sollen.

Letztendlich erhielten alle übrigen Gebote einen Zuschlag, wobei das Ausschreibungsvolumen von 296 Megawatt erneut nicht ausgeschöpft wurde. Immerhin stieg das Gebotsvolumen gegenüber der Vorrunde im Februar, als es lediglich 177 Megawatt waren.

Die Unterzeichnung schlägt sich auch im Preis nieder. Der Bundesnetzagentur zufolge lagen die Zuschlagswerte zwischen 8,40 und 10 Cent. Der mengengewichtete durchschnittliche Zuschlagswert blieb dabei mit 9,72 Cent pro Kilowattstunde nur knapp unter dem zulässigen Höchstwert von 10 Cent pro Kilowattstunde. Er lag auch über dem Niveau der Februar-Ausschreibung, als die Bundesnetzagentur einen Mittelwert von 9,56 Cent pro Kilowattstunde ermittelte.

Die meisten Zuschläge für die neuen Photovoltaik-Dachanlagen gingen nach Nordrhein-Westfalen. Dort sollen 21 Projekte mit insgesamt 49 Megawatt realisiert werden. Dahinter folgen Niedersachsen (36 Megawatt, 19 Zuschläge), Baden-Württemberg (22 Megawatt, 13 Zuschläge), Bayern (21 Megawatt, 11 Zuschläge) und Hessen (20 Megawatt, 10 Zuschläge).

Für Oktober ist noch eine dritte Ausschreibungsrunde für Photovoltaik-Dachanlagen in diesem Jahr geplant. Auch dann wird das Ausschreibungsvolumen erneut bei 296 Megawatt liegen.

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