Im niedersächsischen Hilgermissen will Zelestra einen Batteriespeicher mit 99 Megawatt Leistung und 297 Megawattstunden Kapazität erreichten. Der Baubeginn ist für das kommende Jahr geplant. Mit der vollständigen Inbetriebnahme wird im zweiten Halbjahr 2028 gerechnet. Bereits jetzt hat Zelestra mit Centrica Energy eine physische Tolling-Vereinbarung für das Speicherprojekt unterzeichnet. Centrica Energy werde die vertraglich vereinbarte Kapazität marktübergreifend optimieren und handeln, teilten die Unternehmen mit. Es sei die Teilnahme an Day-ahead- und Intraday-Märkten sowie für Regelenergie und Zusatzdienstleistungen in Deutschland geplant. Welche Kapazität die Tolling-Vereinbarung umfasst, erklärten die Unternehmen jedoch nicht.
Zelestra wird das Batteriespeicherprojekt entwickeln und errichten. Es bleibt danach auch Eigentümer des Batteriespeichers und wird die Anlage betreiben. „Diese Vereinbarung mit Zelestra ist ein wichtiger Meilenstein für Centrica Energy in Deutschland und ein weiterer Schritt zur Umsetzung unserer Strategie“, sagte Cassim Mangerah, Geschäftsführer von Centrica Energy. „Das anhaltende Wachstum unseres deutschen Flexibilitätsportfolios zeigt die Nachfrage nach unseren Optimierungsfähigkeiten und stärkt unsere Position in einem der dynamischsten Flexibilitätsmärkte Europas weiter.“
Bei Zelestra sieht man die Tolling-Vereinbarung als Vertrauensbeweis in die eigene Batteriespeicher-Plattform. Insgesamt verfüge das Unternehmen in ganz Deutschland über eine Projektpipeline von Photovoltaik-, Windkraft- und Speicheranlagen mit mehr als zwei Gigawatt Leistung, die sich aktuell in der Entwicklung befänden.