Bis zu 1000 Euro erhalten Betreiber von Photovoltaik-Anlagen, die 2007 in Betrieb gingen und nun aus dem EEG fallen, sofern sie für Eigenverbrauch umgerüstet werden. Die Stadt stellt 70.000 Euro zur Verfügung, die nach dem Windhundverfahren vergeben werden.
Photovoltaik-Anlagen, die vor dem 1. Januar 2008 in Betrieb gingen, fallen demnächst nach 20 Jahren aus der EEG-Förderung. Die Stadt Borken bietet den Betreibern eine Förderung von bis zu 1000 Euro, wenn Sie ihre Photovoltaik-Anlagen auf Eigenverbrauch umrüsten und weiterbetreiben. Sie führt damit das Ende 2026 ausgelaufene Förderprogramm im Zuge der „Allianz für Klimaschutz“ in angepasster Form weiter. Insgesamt stehen in diesem Jahr 70.000 Euro zur Verfügung.
Gefördert werde die technische Umstellung der Photovoltaik-Anlagen auf Eigenverbrauch, so die Stadt weiter. Der Zuschuss erfolge in Form einer Anteilfinanzierung, wobei 20 Prozent der förderfähigen Kosten übernommen werden. Maximal sollen 1000 Euro gezahlt werden, wie es von der Stadt Borken weiter heißt. Die Antragsstellung sei ab sofort digital möglich. Voraussetzung sei ein Nachweis über das Inbetriebnahmedatum der Photovoltaik-Anlage sowie das Angebot eines Fachbetriebes für die geplante Umstellung. Die Zuschüsse vergibt die Stadt Borken nach dem Windhundprinzip, was bedeutet, die Anträge werden nach Posteingangsstempel abgearbeitet. Für die Umsetzung und damit die Umstellung auf Eigenverbrauch haben die Antragsteller dann bis zum Jahresende 2027 Zeit.