Baubeginn für 100 Megawattstunden Speicher auf Gelände des ehemaligen Kohlekraftwerks von Uniper

Zum symbolischen Spatenstich kam Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies nach Wilhelmshaven. Die Inbetriebnahme des Batteriespeichers mit 50 Megawatt Leistung und 100 Megawattstunden Kapazität ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen.

Auf dem Gelände des ehemaligen Steinkohekraftwerks von Uniper entsteht ein Batteriespeicher mit 50 Megawatt Leistung und 100 Megawattstunden Kapazität. Am Donnerstag erfolgte der symbolische Spatenstich für die Anlage in Wihelmshaven, die Uniper und der Projektierer NGEN gemeinsam realisieren. Neben Unternehmensvertretern war auch der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) vor Ort sowie Oberbürgermeister Carsten Feist.

Die Inbetriebnahme des Batteriespeichers ist für das erste Quartal 2027 geplant. Es soll genutzt werden, um kurzfristige Schwankungen im Stromnetz auszugleichen, die bei der Einspeisung von Strom aus Wind- und Solarparks auftreten können. „Diese Investition von Uniper und NGEN kommt daher zur richtigen Zeit an einem für Deutschland zentralen Energiestandort in Wilhelmshaven. Batteriespeicher wie diese werden uns helfen, Kosten für die Energiewende zu senken, weil erneuerbar erzeugter Strom so zwischengespeichert werden kann – und nicht abgeregelt und teuer vergütet werden muss“, sagte Lies.

Im Dezember hatte Uniper mitgeteit, dass es alle Genehmigungen für den Bau und Betrieb des Batteriespeichers in Wilhelmshaven vorliegen hat. Es beschoss daher das Projekt, das ursprünglich am Standort Heyden geplant war, dorthin zu verlegen. Uniper hatte das Steinkohlekraftwerk in Wilhelmshaven im Dezember 2021 stilgelegt. Auf der ehemaligen Aschedeponie entsteht aktuell bereits ein Photovoltaik-Kraftwerk mit 17,5 Megawatt Leistung, das im Juli ans Netz gehen soll.

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